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  • AutorenbildChristian Einig

Reasoning 5 – Gratitude is a must - Dankbarkeit und Glück

Mir sprudelten ein paar Gedanken in meinem Kopf, die ich gerne mit dir teilen möchte. Es geht heute um das Thema Dankbarkeit und das „Glücklichsein“. Und wie beides (vielleicht) zusammenhängt… Schauen wir mal, was wird ;-)


Aus meiner Sicht ist einer der essenziellsten Fragen, was man selbst tun kann, um maximal glücklich zu sein. Bzw. was tun augenscheinlich glückliche Menschen, was vielleicht weniger glückliche Menschen nicht tun. An der Stelle sei deutlich erwähnt, dass aus meiner Sicht „glücklich sein“ überhaupt nichts mit Zufall zu tun hat. Glück wird definiert, als „etwas, was Ergebnis des Zusammentreffens besonders günstiger Umstände ist; besonders günstiger Zufall, günstige Fügung des Schicksals“. Dieses Glück ist nicht das Glück was ich meine – vielleicht einigen wir uns auf das Wording „Zufrieden sein“, was viele mit „glücklich sein“ gleichsetzen.


Also, was tun, um zufrieden zu sein?! Bestimmt gibt es hierzu sehr viele unterschiedliche Wege. Ein Weg ist wohl, die „richtige“ Perspektive und den richtigen Blick auf eine Sache oder eine Situation einzunehmen. Wie eine Situation ist, können wir oftmals nicht beeinflussen – was wir jedoch beeinflussen können, ist, wie wir auf die Situation schauen. Und jetzt kommen wir schon zum Thema Dankbarkeit!


In unserer westlichen Welt leben wir in einem solchen Reichtum und in einem solchen Selbstverständnis, dass es schon mal passiert, dass man die Zufriedenheit suchen geht. Probleme, Sorgen, Ängste, Nöte und Co. können dafür sorgen, dass man Unzufrieden ist. Oder zumindest nicht in dem Maße zufrieden ist, wie man es sein könnte (oder möchte!).  Soziale Medien, Vergleiche, Wettkampf, sich messen, gesehen und gesehen werden und so weiter verstärken das Ganze noch. Gerne erzähle ich dir, was ich tue und wie das mit Rasta zusammenhängt.


Aus meiner Sicht verlieren wir den Fokus auf alltägliche und vermeintlich selbstverständliche Dinge, für die wir stetig dankbar sein sollten (und müssten!). Zu viele Dinge werden als selbstverständlich angesehen und verlieren damit das Gefühl der Dankbarkeit für eben genau diese Dinge. Es gibt immer wieder Tage, Wochen, Zeiträume, Phasen, in denen man unzufrieden ist und das ist auch erst mal vollkommen Okay! Wichtig ist jedoch, eine andere Sichtweise einzunehmen, um somit wieder zurück ins Glück zu finden! Und das gelingt mit Dankbarkeit. Werde dir einfach klar darüber, was du alles hast, wofür du dankbar sein kannst und was alles NICHT selbstverständlich ist. Eigentlich ist NICHTS auf der Welt selbstverständlich … Um Trettmann zu zitieren „Nichts ist garantiert!“ ;-)


Jetzt Butter bei die Fische: Was mache ich konkret?! Ich nehme mir ganz bewusst ein paar Minuten vor dem Einschlafen und lasse Revue passieren, wofür ich heute dankbar bin. Wenn mir zu heute mal Nichts einfällt (was in der Regel nie vorkommt), dann mache ich mir Gedanken, wofür ich generell und grundsätzlich dankbar bin. Das können ganz viele unterschiedliche Dinge auf unterschiedlichsten Ebenen und Tiefen sein, je nachdem, wie du auf die Dinge schaust. Wie bei allen Beiträgen, soll es nicht so viel um mich gehen, aber hier ein paar Beispiele an Dankbarkeits-Dingen, die ich mir abends ins Gedächtnis rufe:


  • Danke für ein Haus über dem Kopf in einem Umfeld ohne Krieg, ohne Leiden ohne Mangel

  • Danke für meinen Sohn und meine Frau und dass Jah mir diese beiden auf dem Weg geschickt hat

  • Danke an Freunde, mit denen ich private Dinge teile, Zeit verbringe und gemeinsam Lachen kann

  • Danke für das Geschenk der Musik, die mir immer wieder neue Gefühle und Impulse liefert

  • Danke für die Gewissheit, dass jeden Monat Geld auf dem Konto ist, weil ich einen sicheren Arbeitgeber habe

  • Danke für die Zeit, die ich für mich selbst habe

  • ...

  • ...

Ihr merkt, diese Liste lässt sich unendlich (!) weiterführen, umso tiefer und dankbarer man einsteigt. Und genau das ist ein Rasta-Thing: Werde dir im klaren darüber, was alles nicht selbstverständlich ist und ein Gefühl der Dankbarkeit erzeugt. Manchmal bin ich dankbar darüber, dass Jah mich auf dem Weg im Auto beschützt hat oder er mich einfach morgens mit Gesundheit segnet! Jeder der morgens aufsteht (und gesund ist), kann diese Sichtweise annehme und dankbar dafür sein, doch die wenigsten tun es – und sind somit nicht (richtig) zufrieden.


Also: Werde dir im klaren darüber, was du hast, was du kannst, was du darfst, was dir ermöglicht wird und schau mit dem Blick der Dankbarkeit genau auf diese Dinge. Schon wird direkt ein anderer Mood in dir aktiviert :-)

 

Bless & Love!

 



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Guest
Jun 18
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